Bessere Sichtbarkeit auf dem Schulweg, eine Aktion von AOK und Kreisverkehrswacht

Die Zahl der Schulwegunfälle ist im Pandemiejahr 2020 deutlich gesunken. Laut bayerischer Verkehrsunfallstatistik gingen sie - vor allem wegen des Homeschoolings - um ein gutes Drittel (36,7 Prozent) zurück. „Damit der Schulweg sicher wird, brauchen gerade die Erstklässler in den ersten Schulwochen Unterstützung, um sich an den Straßenverkehr zu gewöhnen“, so Hans Necker von der AOK in Kelheim. Der Schulweg der ABC-Schützen birgt gerade bei Dämmerung und Dunkelheit besondere Gefahren. „Mit einer Warnweste und Reflektoren lässt sich die Sichtbarkeit deutlich erhöhen und so das Unfallrisiko im Vergleich zu dunkler Kleidung halbieren“, so Necker.

Pamela Bauer, Christine Dauerer, Theo Bauer, Hans Necker und Andrea Käsewieter (v. l.) freuen sich mit den Kindern über die neuen „Überwürfe“ (Foto: Josef Brandl, AOK)

Aus diesem Grund stattet die AOK in Kelheim in Zusammenarbeit mit der Kreisverkehrswacht Kelheim in diesem Jahr über 1000 Erstklässler an 22 teilnehmenden Schulen im Landkreis Kelheim mit den Sicherheitsüberwürfen aus. „Die Sicherheitsüberwürfe tragen einen wesentlichen Teil dazu bei, die Verkehrssicherheit zu fördern und Verkehrsunfälle zu vermeiden“, so  Theo Bauer von der Kreisverkehrswacht Kelheim.

Stellvertretend für die vielen Schulen im Landkreis erhalten die Erstklässler der Grundschule Kelheimwinzer die praktischen Überwürfe überreicht. Schulleiterin Pamela Bauer ist vom Projekt „Sicherheit durch Sichtbarkeit“ überzeugt. „Toll, dass sich AOK und Verkehrswacht für die Sicherheit unserer Kinder engagieren“, so Pamela Bauer.

   
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