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Schwere Unfallfolgen durch überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit

Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) geben zwei von drei Autofahrern zu, sich häufig oder hin und wieder nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit zu halten (61 Prozent) oder den nötigen Sicherheitsabstand nicht einzuhalten (36 Prozent). Die Umfrage zeigt aber auch: Gleichzeitig hat die Mehrheit der deutschen Autofahrer sehr geringe oder eher geringe Angst, in einen Unfall mit schweren gesundheitlichen Folgen oder in einen Verkehrsunfall mit Todesfolge verwickelt zu werden (71 Prozent). Fast vier von fünf Pkw-Fahrern haben auch nur sehr geringe oder eher geringe Angst, einen solchen schweren Verkehrsunfall zu verursachen.

In Bayern war 2019 überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit die Ursache für 136 und damit rund 27% aller tödlichen Verkehrsunfälle (2018: 176). Erfreulich ist neben dem Rückgang der Verkehrsunfälle der Rückgang der getöteten Menschen um 26% auf 141 (2018: 191). Überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit ist jedoch nach wie vor die Hauptunfallursache für tödliche Verkehrsunfälle.

Die Landesverkehrswacht Bayern möchte die Verkehrsteilnehmer vor einer unangepassten bzw. verantwortungslosen Fahrweise und ihren Folgen warnen und gibt Tipps damit niemand zu Schaden kommt:

Quellenangaben: Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR)